Rei

Fragen & Regeln

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Wer fragt wird auch Antwort bekommen...

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FAQ

 

FAQ (blöde englische Abkürzung für oft gestellte Fragen) Frequently Asked Questions

 

Kinderfragen, Erwachsenenfragen, Fragen über Fragen...

 

? Was ist eigentlich Karate und wo kommt es her?
Karate ist eine Kampfkunst, sie kommt aus Japan (mit Ursprung in Okinawa).

 
Hier findest Du weitere Antworten:
Karate, Karate, Karate…

? Gefällt mir Karate?

? Kann ich mich verletzen?

? Wie alt muss ich sein?

? Wie läuft das denn so, wenn ich dazugehöre, in Eurer Turnhalle?

 

Die Antworten findest Du weiter unten

 

und Themen wie...

(Bescheidenheit, Ehrlichkeit, Ernsthaftigkeit, Hilfsbereitschaft, Höflichkeit und Gruß, Mut, Pünktlichkeit/Pause, Respekt, Selbstbeherrschung, Wertschätzung, Zur Gesundheit) sind beantwortet...

 

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? Gefällt mir Karate ?

Diese Frage lässt sich von unserer Seite nicht so leicht beantworten. Nur Du kannst das herausfinden.
Am besten kommst Du dazu in eine Trainingsstunde. Das Kindertraining beginnt oder endet oft mit Spielen, trotzdem erlernst Du die gleichen Techniken wie die „Großen“, die Erwachsenen. Die Form in der Du Karate erlernst ist kindgerechter gestaltet, leichter ist es deshalb aber nicht. Nur wer die Kampfkunsttechniken richtig kann, wird zur Prüfung zugelassen.
Dies dauert bei einigen Kindern etwas länger als bei anderen. Jeder Mensch entwickelt sich unterschiedlich, so ist das auch im Karate. Das macht aber nichts, weil jedes Kind die Zeit bekommt, die es zum Erlernen benötigt. Keiner wird unter Druck gesetzt, oder gar ausgeschlossen. Da Kampfkunst kein Mannschaftssport ist, gibt es für Dich vielfältige
Möglichkeiten, Deinen Leistungsstand zu verbessern. Entweder wirst Du vom Trainer angeleitet, oder Du übst mit Partner. Dabei wird Dir Vorsicht und auch Fairness vermittelt. Du wirst im Training lernen, aufmerksam zu sein. Deine Kondition verbessert sich mit der Zeit. Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer werden Dich befähigen auch komplizierte Bewegungsabläufe zu erlernen und weitere Herausforderungen zu meistern. Der dabei gewonnene Erfolg macht selbstsicherer, so dass es möglich wird, drohende Konfrontationen abzuwenden.
So können körperliche Auseinandersetzungen, wie Prügeleien auf dem Schulhof oder der Straße vermieden werden.

 

 

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? Kann ich mich verletzen ?

Im Vergleich zu vielen anderen Sportarten (Fußball, Handball, Skateboard fahren usw.) ist die Gefahr gering und es kommt nur sehr selten zu ernsten Verletzungen. Dabei ist hier und da ein blauer Fleck am Arm, oder ein Kratzer von der Partnerübung oder vom Spiel normal. Mehr passiert aber in der Regel nicht. Das ist darin begründet, dass Du bei uns sehr behutsam und vorsichtig an die Partnerübungen herangeführt wirst. Du lernst sowohl rücksichtsvoll aber doch effektiv zu trainieren.

 

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? Wie alt muss ich sein ?

Grundsätzlich wäre es gut wenn Du schon zur Schule gehst. Ausnahmen bestätigen die Regel und es werden nach oben oder unten keine Grenzen gesetzt. Das müssen wir aber in einem persönlichen Gespräch klären. Wir üben eine Leben begleitende Kampfkunst aus. Du hast noch genügend Zeit Dich mit diesem Sport zu beschäftigen. Zu der benötigten Koordinationsfähigkeit braucht der Kampfkünstler vor allem eins: GEDULD und AUSDAUER. Kampfkunst wird nicht so „rucki zucki“ erlernt, um vor Klassenkameraden oder Freunden Eindruck zu schinden, sondern ein Leben lang trainiert. Etwa ab sechs Jahren ist die Koordinationsfähigkeit soweit ausgeprägt, dass die Techniken sowohl physisch als auch psychisch aufgenommen werden können. Dabei achten die Trainer immer auf den Stand des einzelnen Kindes insbesondere auf körperliche Gegebenheiten. Kleine (Trink-)Pausen und ein paar Spiele lockern auf und sorgen für neuen Schwung.

 

 

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? Wie läuft das dann so, wenn ich dazugehöre, in Eurer Turnhalle ?

Der Trainingsbetrieb läuft nach den Regeln des Deutschen Karate Verbandes  (DKV) bzw. unseres Dojo1. Es gibt Verhaltensbestimmungen (Regeln des Übungsbetriebes), Prüfungsbestimmungen, Wettkampfbestimmungen. Es wird aber auch außerhalb des Dojo die Einhaltung einer sportlichen und fairen Grundhaltung erwartet. Die Einhaltung der Regeln ist notwendig, um den Trainings- und Wettkampfbetrieb möglichst effizient und sicher zu gestalten. Nichteinhalten trotz Ermahnung bzw. Hinausweisung zieht bei Minderjährigen gegebenenfalls zuerst die Information der Erziehungsberechtigten und in weiterer Folge den Ausschluss, oder in besonderen Fällen den sofortigen Ausschluss nach sich.

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1Dojo ist die Trainingsstätte, der Trainingsraum. Für uns also die Turnhalle, in der wir üben. Es bezeichnet aber allgemein auch unsere Abteilung.

 

 

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Bescheidenheit

Spiele Dich selbst nicht in den Vordergrund. Sprich über Deinen Erfolg nicht mit Übertreibung. Orientiere Dich an den Besseren und nicht an denen, deren Leistungsstand Du bereits erreicht hast. Aus Sicherheitsgründen und auch aus hygienischen Gründen haben nach strikter Vorschrift nur Personen Zutritt, die Zehen- und Fingernägel kürzest möglich und ohne Ecken/Kanten geschnitten haben (Augenverletzungen)! Nicht geschnittene und/oder schmutzige Nägel sind direkter Hinausweisungsgrund. Aus hygienischen Gründen ist auch saubere Kleidung (Unterwäsche, Gi) und gewaschener Körper (Kopf, Füße, Hände), Voraussetzung. Sollten Krankheiten bestehen, so ist geeigneter Schutz Voraussetzung, um üben zu dürfen (z.B. Mattenschuhe bei Fußpilz). Prahlen - Wer auf der Straße mit seinem Kampfsport rumprahlt, ist hier fehl am Platz und wird aus dem Training ausgeschlossen.

 

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Ehrlichkeit

Kämpfe fair, ohne unsportliche Handlungen und ohne Hintergedanken. Die Hosenbeine und Jackenärmel enden am Hand- bzw. Fußgelenk, um Verletzungen zu vermeiden. Jeglicher Schmuck (Ketten, Ringe, Piercings, etc.) sind zur Vermeidung von Verletzungen anderer und auch sich selbst, noch in der Garderobe abzulegen. Für den Trainer beginnt die Aufsichtspflicht ab der Übernahme der Kinder bei der Garderobe durch den Trainer. Die Aufsichtspflicht endet für den Trainer nach der Verabschiedung aus dem Übungsraum in die Garderobe.

 

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Ernsthaftigkeit

Sei bei allen Übungen und im Wettkampf konzentriert und voll „bei der Sache“. Entwickle eine positive Trainingseinstellung und übe fleißig. Die Erziehungsberechtigten haben vorher für die Übergabe und gegebenenfalls nachher für die Abholung zu sorgen. Der Trainer entlässt die Kinder/Jugendlichen zum angekündigten Zeitpunkt aus seiner Aufsichtspflicht, ohne auf die Erziehungsberechtigten zu warten. Sollte der Fall eintreten, dass der Trainer verspätet, oder am Kommen gehindert ist, ist die Regelung betreffend Aufsichtspflicht analog anzuwenden. Ohne persönliche Übergabe an den Trainer bleibt die Aufsichtspflicht bei den Erziehungsberechtigten. Die Hausordnung des Gebäudes, in dem sich der Übungsraum befindet, ist einzuhalten. Es wird empfohlen, die Nahrungsaufnahme mindestens zwei Stunden oder länger vor dem Training bzw. dem Lehrgang sicherzustellen und die Ernährung nach den Erkenntnissen der Sportwissenschaft einzurichten. Der Trainer kann dazu nähere Informationen geben.

 

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Hilfsbereitschaft

Hilf Deinem Partner, die Techniken korrekt zu lernen. Sei ein guter Sempai2 Unterstütze als Höher-Graduierter oder Trainings-Älterer die Anfänger. Hilf den Neuen, sich in der Gruppe zurecht zu finden. Regelmäßige Teilnahme und Mitlernen des praktischen und theoretischen Stoffs ist erforderlich, um Sicherheit, z.B. hinsichtlich Verstehen der Kommandos und Effizienz zu erreichen. Muss ein Teilnehmender wiederholt aus dem Trainingsraum hinausgewiesen werden, kann der zeitweise oder dauernde Ausschluss vom Trainingsbetrieb der Abteilung ausgesprochen werden. Im Falle von Minderjährigen sind die Erziehungsberechtigten verpflichtet, korrektes sportliches Verhalten, sowie die Einhaltung der Regeln durch die Übungsteilnehmer sicher zu stellen. Bei Wettkämpfen bzw. bei Gasttrainings sind zusätzlich die Wettkampfbestimmungen und die lokalen Vorschriften des ausrichtenden Vereins bzw. Verbands zu beachten.

Die gesamten Übungsräumlichkeiten sind sauber zu halten, incl. WC, als ob es die eigene saubere Wohnung wäre.

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2Sempai

Im Budō (Oberbegriff für alle japanischen Kampfkünste) bezeichnet Sempai einen Schüler, der früher mit der Ausbildung angefangen hat. Das Wort beschreibt eine subjektive Perspektive: Mitschüler, die vor dem Schüler ihre Ausbildung begonnen haben, werden von diesem mit Sempai bezeichnet, jüngere dagegen mit Kōhai.

Ein Sempai hat im Budō eine gewisse Vorbildfunktion und sollte den jüngeren Mitschülern immer mit Rat und Tat zur Seite stehen, selbige aber auch nie aufdrängen.

(aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)

 

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Höflichkeit und Gruß

Behandle Deine Trainingspartner und Wettkampfgegner wie Freunde. Zeige Respekt gegenüber jedem Karate-Übenden durch ordentliche Verneigung. Ein wichtiges Element des Dojokun3 ist die Begrüßung. Es gibt eine Verbeugung im Stand – „Ritsu-Rei“ und eine Verneigung im Sitzen – „Za-Rei“. Ritsu-Rei. Dieser Gruß erfolgt schon beim Betreten oder Verlassen des Dojo. Weiterhin erfolgt der Gruß vor und nach Beendigung einer Übung oder nach den Erklärungen des Trainers. Za-Rei. Auf das Kommando des Meisters oder des Trainers stellen sich alle Karateka in der Turnhalle auf und zwar in der Rangfolge der Gürtelgrade (Wobei der höchste Gürtelgrad rechts steht). Es ist darauf zu achten, dass alle in einer Linie stehen. Dabei hat man sich nach dem Ranghöchsten rechts auszurichten. Bei dem Kommando „Rei“ verbeugen sich Schüler und Meister im Stehen. Nach dem Kommando „Seiza“ setzen sich alle Karateka auf die Fersen, wobei sie zuerst mit dem linken, dann mit dem rechten Knie zum Boden gehen. Danach erfolgt das Kommando „Mokuso“. Die Teilnehmer legen ihre Hände auf den Oberschenkel, oder wie in der Zaren-Meditation (rechte Hand liegt in der linken Hand, die Daumen berühren sich leicht) in den Schoß, und sitzen aufrecht, still und lassen ihre Gedanken fließen. Nach einiger Zeit erfolgt das Kommando „Mokuso Yame“. Der ranghöchste Schüler gibt nun das Kommando „Sensei-Ni-Rei“ und alle Übenden verneigen sich vor dem Meister. Falls der Trainer kein Danträger (Schwarzgurt) ist, sagt der ranghöchste Schüler nur „Sempai-Ni-Rei“. Nach erfolgter Begrüßungs-Etikette steht zuerst der Meister auf, dann folgen nach den Graduierungen (vom Ranghöchsten beginnend) alle Übenden. Man steht zuerst mit dem rechten Bein auf, dann mit dem Linken. Nach dem Kommando „Rei“ verbeugen sich Schüler und Meister im Stehen. Ein Übungsraum (Dojo) allgemein und auch die Matte (sofern die Halle oder ein Teil davon damit ausgelegt ist) wird mit Gruß im Stehen „Re“ (Gruß im Stehen durch Verbeugen) betreten und verlassen. Gi (Übungsgewand – Karateanzug) und Obi (Gürtel) sind ordnungsgemäß gerichtet. Die Begrüßung und Verabschiedung erfolgt formell mit Gruß im Stehen und Sitzen Die Aufstellung erfolgt nach Gürtelgraden, dann nach Größe. Sie erfolgt so, dass sich der Höchstgraduierte als erstes stellt und sich alle, einer nach dem anderen, daneben mit ausreichendem Seitenabstand aber ohne Lücken ausrichten. In der „Seiza-Position“ wird „zazen“ geübt, d.h. Sitzen auf den Unterschenkeln, aufrecht und mit Zwerchfellatmung, Hände auf den Oberschenkeln und mit Konzentration auf die kommende bzw. vergangene Übungsstunde, zwecks Freiwerden der Gedanken von Belastendem. Während des Grußes herrscht absolute Konzentration und Stille, auch außerhalb des Dojo (Übungsraum) z.B. im Flur und der Garderobe.

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3Dojokun

Dōjōkun (jap. 道場訓, Dōjōregeln oder Regeln für das Training der Kampfkünste) sind die Verhaltensregeln des Budō. Überliefert und verbreitet wurden sie unter anderem durch Sak-ugawa um das Jahr 1750. Angeblich gehen sie zurück auf Regeln, die schon der buddhisti-sche Mönch Bodhidharma in Indien aufgestellt haben soll. Heute begegnet man dem Dōjōkun noch immer in traditionell-orientierten Kampfkunstschulen.

 

Die fünf Leitsätze

  1. Es ist eine Pflicht, nach der Perfektion des Charakters zu streben.

一、人格完成に努むること

hitotsu, jinkaku kansei ni tsutomuru koto

  1. Folge dem Ideal der Wahrheit.

一、誠の道を守ること

hitotsu, makoto no michi wo mamoru koto

  1. Mühe Dich, Deinen Geist zu kultivieren.

一、努力の精神を養うこと

hitotsu, doryōku no seishin wo yashinau koto

  1. Achte die Regeln der Etikette.

一、礼儀を重んずること

hitotsu, reigi wo omonzuru koto

  1. Hüte Dich vor ungestümem Übermut.

一、血気の勇を戒むること

hitotsu, kekki no yū wo imashimuru koto

(aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)

 

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Mut

Nimm im Randori4 und Wettkampf dein Herz in die Hand. Gib Dich nicht auf – auch nicht bei einer drohenden Niederlage oder bei einem scheinbar übermächtigen Gegner.

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4Randori

Randori (jap. 乱取り, wörtlich: das Chaos nehmen) ist eine Übungsform des Kampfes im Budō, den japanischen Kampfkünsten. Sinngemäß steht dabei der Übungskampf Randori dem Shiai − dem eigentlichen Wettkampf − gegenüber. Beim Randori geht es nicht um gewinnen oder verlieren, sondern darum die zuvor erlernten Techniken im Fluss des Kampfes anwenden zu lernen.

Übungskampf

Zwei oder mehr Praktizierende einer Budō-/Bujutsu-Disziplin − so genannte Budōka − finden sich zusammen, um in meist lockerer Form, die erlernten Techniken im Randori anzuwenden und auch spielerisch zu improvisieren.

 

Der Lehrer (Sensei) kann Einschränkungen und Ergänzungen zum Ablauf des Randori einbringen. Er kann sowohl die Angriffstechniken, als auch die Verteidigungstechniken zu Übungszwecken einschränken. Ferner gibt es verschiedene Formen des Randori:

 

    Bodenrandori (mit dem Ziel den Partner in einer bestimmten Lage festzuhalten, oder ihn zur Aufgabe zu bringen, ähnelt äußerlich dem Ringkampf, oder dem Jiu Jitsu Bodenkampf),

    Wurfrandori (abwechselndes Werfen aus der Bewegung, eine Art Judo-Kampf),

    Selbstverteidigungsrandori (freie Angriffe und freie Abwehr, ähnlich dem Sparring)

    sowie Kombinationen daraus.

 

Etikette

 

Ein Randori wird von strenger Etikette bestimmt. So findet vor Beginn und am Ende eine formelle Begrüßung (Verneigung voreinander und dem Lehrer) statt. Gibt im Laufe des Randori einer der Kämpfer auf – durch Klopfen auf die Matte oder die Rufe Maitta! (jap. Ich gebe mich geschlagen bzw. Ich bin besiegt), Mate! (jap. Warte bzw. Unterbrechung) oder Yame! (jap. beenden) − , so muss der Überlegene sofort nachgeben. In manchen Dōjōs, vor allem in Japan, wird zu längeren Randori-Übungen rhythmische, meditative Hintergrundmusik abgespielt.

In vielen Disziplinen ist Randori Bestandteil von Prüfungen.

 

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Pünktlichkeit/Pause

Das Dojo darf nur betreten werden, wenn ein verantwortlicher Trainer (volljährig) die Aufsicht führt, ansonsten ist vor der Tür des Dojo zu warten. Kommt jemand zu spät, grüßt er still bei Eintreten mit „Re“ und wartet neben der Eingangstür, bis ihn der Trainer (Sensei) links neben dem Niedrigstgraduierten Platz nehmen lässt, oder ihn den nach Graduierung zustehenden Platz einnehmen lässt. Er stört jedenfalls die Begrüßung oder das Training nicht. Während des Trainings wird der Trainingsraum nur nach Rückfrage beim Trainer verlassen. Dazu geht man zum Trainer hin, verbeugt sich im Stehen, wartet auf das Zeichen des Trainers und geht dann (Verbeugung unter der Tür) hinaus. Beim Wiedereintritt in den Trainingsraum gilt es ebenfalls wieder die Verbeugung auszuführen, man geht zum Trainer hin, verbeugt sich im Stehen, wartet auf das Zeichen des Trainers und geht dann wieder zum Trainingsplatz/ oder Partner hin, verbeugt sich und beginnt mit den angewiesenen Übungen. Die Erziehungsberechtigten nehmen bitte zur Kenntnis, dass es für den Trainer nicht möglich ist, Kinder auf die Toilette zu begleiten, deshalb stimmen die Erziehungsberechtigten zu, dass die Aufsichtspflicht auf das Genehmigen des Austretens und die Entgegennahme der Retourmeldung beschränkt ist. Kinder, die nicht alleine auf die Toilette gehen können, sind von den Erziehungsberechtigten, oder von Mitschülern zu begleiten.

 

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Respekt

 

Begegne Deinem Sensei und den Trainings-Älteren zuvorkommend. Erkenne die Leistungen derjenigen an, die schon vor Deiner Zeit Karate betrieben haben. Anstellen in der Reihe erfolgt mit ausreichend Abstand zum Nächsten, geräuschlos und mit Konzentration auf die folgende Übung. Will man einem anderen etwas mitteilen, tut man dies flüsternd, durch Gesten oder man geht nach Abmelden beim Trainer hinaus. Erspare es Deinem Trainer und den anderen Übenden durch „kluge Fragen“ zu glänzen (Fast jede Frage lässt sich durch eigenes Nachdenken ergründen. Ansonsten stelle die Frage nach dem Training). Effizientes Training heißt, dass guter Übungsfortschritt gegeben ist und der Geräuschpegel minimal bleibt, sodass die Erklärungen der Übungen und der Kommandos gut hörbar und verständlich bleiben. Im Dojo gibt es keine Gegner, sondern nur Übungspartner, mit denen trainiert wird. Es wird nicht gegeneinander trainiert, sondern miteinander. Abklopfen oder ein anderes entsprechendes Signal eines Übenden bedeutet für den Übungspartner, sofort aufzuhören, oder nachzulassen. Beim Wettkampf trifft man auf Wettkampfgegner, die aber jedenfalls nach den Wettkampfregeln fair behandeln zu sind. Wettkampfregeln sind über den Verband im Internet abrufbar, oder über den Trainer zu erfragen.

 

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Selbstbeherrschung

Achte auf Pünktlichkeit und Disziplin bei Training und Wettkampf. Verliere im Dojo nie die Beherrschung – auch nicht in Situationen, die Du als unfair empfindest. Vor und nach der Übung mit einem bestimmten Trainingspartner ist die Verbeugung als Versicherung des Respekts und dem Willen, den Regeln entsprechend zu üben vorgeschrieben (Vorher: Ich achte Deine Gesundheit und werde versuchen, Dich nicht zu verletzen. Nachher: Ich danke für die Achtung meiner Gesundheit). Während des gesamten Trainings ist die Konzentration auf die Übungen und die Übungspartner absolut erforderlich, vor allem, um das Verletzungsrisiko zu minimieren und das Training effizient gestalten zu können. Andere Techniken oder Übungen, als die gerade vom Trainer angesagten sind nicht erlaubt. Unwohlsein - Fühlt sich jemand nicht fit und treten z.B. Kopfweh, Schwindel, Übelkeit etc. auf, ist der Trainer darüber zu informieren, der die zeitweise Unterbrechung des Trainings oder den Abbruch für denjenigen anordnet. Es darf nicht geübt werden, wenn sich jemand nicht gut fühlt. Beim Ansprechen des Trainers ist darauf zu achten, dass man nicht in die Aufsicht von Übenden oder in Erklärungen hineinplatzt.

 

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Wertschätzung

Erkenne die Leistung jedes anderen an, wenn dieser sich nach seinen Möglichkeiten ernsthaft anstrengt. Unsportliches Verhalten ist generell verboten. Jegliches Schimpfen, Raufen, Blödeln ist zu unterlassen, um die Konzentration der Teilnehmer und die Effizienz und Sicherheit des Trainings nicht zu gefährden. Kaugummis, Bonbons und Ähnliches sind gefährlich und daher verboten. Während der Erklärungen des Trainers ist besonders darauf zu achten, dass die Konzentration auf das Erklärte gerichtet, d.h. aufmerksam zum Trainer geblickt und mitgedacht wird. Hinlegen ist in keinem Fall zulässig, auch nicht das Anlehnen an Wände. Wegdrehen bzw. mit anderen sprechen, während der Trainer erklärt, zeugt von mangelndem Respekt und ist daher zu unterlassen. Mit Übungswaffen wird nicht gespielt, sondern ausschließlich unter Aufsicht geübt. Es dürfen keine echten Waffen mitgebracht und verwendet werden.

 

 

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Zur Gesundheit

Vor dem Eintritt in das Karatetraining wird in Anlehnung an die Qualitätskriterien Gesundheitssport6 des DOSB ein Präventiver Gesundheits-Check beim Arzt empfohlen. Dies gibt Dir die Sicherheit, dass Du diesen Sport ausüben kannst, ohne von Vorerkrankungen (die Du eventuell gar nicht kennst) geärgert, oder gar geschädigt zu werden. Zwinkernd

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6
s. Qualitätsmanagement-Handbuch SPORT PRO GESUNDHEIT (DOSB)


 

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So, wenn Du jetzt noch Fragen hast, dann melde Dich bei uns.

Lächelnd Der Abteilungsleiter weiß fast alles  Zwinkernd

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Fragen & Regeln

Wer fragt wird auch Antwort bekommen...